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drubchen

Tag 5 des drubchen. Heißt 9 stunden täglich sitzen und rezitieren. Habe leider keinen eigenen text, weshalb ich nur das mantra mitrezitieren kann. Ich bin froh, die letzten 9 tage meiner reise hier in boudha verbringen zu können. Das nächste mal werde ich es gleich so machen. Das guest house ist voller franzosen und so komme ich in den genuss, etwas französisch hören und sprechen zu können. Meine durchfallmedis habe ich alle verschenkt. Völlig überflüssig. Krankheiten zu unterdrücken ist eh verkehrt. Was raus muss, sollte raus gelassen werden. Und bloß nicht nachstopfen. Auch überflüssig. Evtl salz wegen elektrolyten, aber sonst nichts. Muttis hausmittel mit salzstangen und coke sind gift für den körper. Aber gut für die seele. Muss auch sein. Momentan teile ich mir ein zimmer mit der immerkranken mona. Ich habe verständnis für sie, aber ich kann nicht immerzu zuhören, wenn sie von ihren schmerzen berichtet, was einfach den ganzen tag ist. Den durchfall habe ich überstanden, bin aber immer noch geschwächt und nehme tibetische medizin, alias yakscheiße mit gebeten und kräutern. Verrückt, aber es hilft. Meine nieren tun weniger weh und ich muss nicht mehr so oft pinkeln. Kathamndu macht irgendwie schamlos... Jedenfalls freue ich mich auf eine woche ohne deutsche gesichter und bin gespannt auf neue kontakte. Dafür liebe ich nepal. Ich möchte noch nach kopan und pullahari und noch einma eine shoppingtour wegene mitbringseln durch thamel machen. Ansonsten das leben genießen, koras laufen und tee trinken. Und nochmal zum doc. Schadet gewiss nicht. Vielleicht kann er mir noch ne flacshe von dem massageöl geben. Das wärmt so schön. Ich muss unbedingt mehr fotos machen! Meine spendenaktion für rina, die frau im slum, war leider ein reinfall. NIEMAND hat auch nur einen euro gespendet. Das werde ich ihr nicht erzählen, weils mir so unangenehm ist. Gehabt euch wohl.

1 Kommentar 15.3.14 06:57, kommentieren

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umgezogen

Hallo ihr lieben, Heute morgen mit all meinen sachen aus dem kloster ausgezogen. Nun 2 nächte in nem ranzigen guest house, dann nochmal umziehen. Nächstes mal reise ich mit nem rucksack. Und alleine! Boah, gruppenkoller. Ich nehme so viele bedürfnisse wahr und sorge mich und bekomme als dank nen arschtritt. Alle jammern, wie schlecht es ihnen körperlich geht. Ich kanns nicht mehr hören. Ich hab irgendwie was gegen wehleidigkeit. Ich höre gerne zu, wenn es jemandem schlecht geht, aber 24 stunden dauerjammern ist einfach zu viel. Vielleicht sollte ich einfach auch mal wehleidig sein? Gesund bin ich nämlich nicht und ich habe auch schmerzen. Aber so what? Es kommt und geht. Mehr nicht. Dont blow it up. Okay, ihr seht, ich bin heute etwas genervt. Mein auszug aus dem kloster hat bei den anderen viel ausgelöst. Den zickenkrieg zwischen mona und ingrid hatte ich gut abgefangen ohne zu sehr darunter zu leiden, aber gestern abend als ich ankündigte, dass ich abreise, ist er eskaliert. Wüstebeschimpfungen, geschrei, türgeknalle usw spät abends. In einem kloster! Fremdschämen war angesagt. Manchmal fühle ich mich wie ein kindermädchen für die anderen. Dabei bin ich mit abstand die jüngste. Gefallen tun gerne, ausnutzen lassen nein danke. Mache hier ein drubchen mit. 7 tage vajrasatthva-meditation. Morgens um 6 gehts los. Heute ist tag 3. Gerade ist PAUSE und ich esse in meinem lieblingsrestaurant an der stupa ein sandwich. Kann jetzt täglich posten, da wlan im restaurant. Eine gute zeit für euch, om benza sato ah hung.

1 Kommentar 13.3.14 06:45, kommentieren