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hupen

Jetzt weiß ich, wie ich das viele hupen bezeichnen kann. Es bedeutet so viel wie "beweg dich nicht zur seite und erschrick nicht, denn ich rase jetzt millimeter an dir vorbei". Heute war ich mit meiner bronchitis beim kloster pullahari. Es liegt ca 400m höher als kathmandu. Der blick war gigantisch. Flora und fauna sind plötzlich ganz anders gewesen, alles war grün, die blumen waren knallbunt, schmetterlinge, klare luft,... obwohl ich am vormittag dorthin gefahren bin, sah ich bereits eine riesige smogwolke über kathmandu. Wahnsinn. Leider war es insgesamt zu diesig, um die schneeberge am horizont zu sehen. Die klare luft tat zwar gut, aber beime lunge brannte trotzdem, weil ich deutlich weiter oben war und die luft somit dünner. Schneeberge werde ich wohl nur noch mal beim abflug sehen. Eigentlich wollte ich noch nach nagarkot, ein ort ca 35km von hier entfernt, der allerdings über 2000m hoch ist. Wenn ich fit wäre, würde ich hinfahren, aber mit erkältung traue ich mich nicht. Morgen würde ich gerne nach thamel und den rest souvenirs besorgen, vielleicht aber auch erst übermorgen. Samstag fahre ich nach swayambhu ins kloster von tenga rinpoche, weil dort ein großer rinpoche ist. Möchte einen segen von ihm. Mit ingrid bin ich gegen mittag dort zum tee verabredet. Mona wird vermutlich auch da sein. Hoffentlich lebt sie. Ich bekomme gleich mit kartoffeln und käse gefüllte momos. Das esse ich hier im guest house fast jeden tag. Ist einfach so lecker. Wie man momos mavht, weiß ich jetzt auch. Yummi. Wünsche für mitbringsel gerne schnell noch mailen. Bis bald!

19.3.14 13:04, kommentieren

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dem tod so nah

Ihr lieben, 2 schreckliche tage liegen hinter mir. Mona und ich wollten das drubchen gemeinsam machen, weshalb wir uns das zimmer im guest house geteilt haben. Vorletzte navht wäre sie beinahe an einem allergieschock gestorben. Es war heftig, so etwas zu erleben. Nun ist sie sang und klanglos abgereist, weil ich ihr nicht den rücken getätschelt habe, als sie todesangst hatte. Stattdessen habe ich dafür gesorgt, dass sie ins krankenhaus gebracht wird, was nachts echt eine hürde darstellt. Das nächste mal, wobeinich hoffe, dass das nie wieder sein wird, ist händchenhalten und beim sterben helfen angesagt, anstatt leben zu retten. Bin immer noch sauer. Ich stand unter schock, weil sie rasant immer weiter zuschwoll, sie war kaum noch zu erkennen, die luftröhre ging zu und sie drohte zu kollabieren. Warum geht sterben nicht einfacher? Und warum spricht mona kein wort mit mir?

18.3.14 02:26, kommentieren